Mit dem SPD-Kreisverband nach Vilshofen
Politischer Aschermittwoch mit Olaf Scholz und Natascha Kohnen
Dingolfing-Landau.
Auch in diesem Jahr lädt der SPD-Kreisverband Dingolfing-Landau wieder zur Busfahrt zum größten SPD-Stammtisch Deutschlands - zum Poltischen Aschermittwoch am 14. Februar 2018ins Festzelt nach Vilshofen.
In diesem Jahr begrüßt die Bayern-SPD den Ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg und stellvertretenden SPD-Parteivorsitzenden Olaf Scholz.
Ebenso werden die Vorsitzende der BayernSPD und designierte Spitzenkandidatin für die Landtagswahl in Bayern, Natascha Kohnen MdL, sowie der bayerische SPD-Generalsekretär Uli Grötsch, MdB, sprechen. Die Traditionsveranstaltung der SPD wird heuer zum sechsten Mal im großen beheizten Zelt auf dem Festplatz in Vilshofen stattfinden.
Seit 1919 finden am Aschermittwoch in Vilshofen politische Kundgebungen statt. Die Bayern-SPD veranstaltet seit 1965 ihren zentralen "Politischen Aschermittwoch" in der niederbayerischen Stadt.
Der SPD-Kreisverband Dingolfing-Landau hat auch dieses Jahr ein Kontingent an Platzkarten reserviert und setzt auch wieder einen Bus ein.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger melden sich bitte rechtzeitig bei den unten genannten Kontaktadressen bis zum 11. Februar 2018 an, um sich so die Platzkarten zu sichern!
Folgende Haltestellen sind, abhänging von den Anmeldungen, geplant:
- in Mengkofen, Gasthaus Grafwallner, um 7:00 Uhr,
- in Dingolfing, Kirtawiese um 7:15 Uhr,
- in Mammingerschwaigen, Gasthaus Unteres Batzenhäusl, Landshuter Straße 2, um 7:20 Uhr,
- in Landau, Volksfestplatz 7:30 Uhr,
- in Aufhausen, ehem. Bahnhofsplatz (Kreuzung) um 7:45 Uhr,
- in Eichendorf, Busbahnhof, um 7:50 Uhr.
Der Fahrpreis beträgt 6 Euro und ist im Bus zu zahlen.
Wichtig!! Einlass ist nur mit einer Platzkarte möglich!!
Anmelden bitte bis Sonntag, den 11. Februar 2018, an bei folgenden Kontaktadressen:
Markus Kaiser, Tel.: 0 99 52 - 909 728, Mail: spd-eichendorf@gmx.de
Bernd Vilsmeier, Tel.: 0174 961 80 39, Mail: vilsmeier-spd@gmx.de
SPD-Geschäftsstelle, Tel.: 0 87 21 - 66 00, Mail: maria.bellmann@spd.de
Der SPD-Kreisverband bittet, eine Nichtteilnahme bitte so schnell wie möglich zurückzumelden, damit die Platzkarten weitergegeben werden können!
Veröffentlicht von SPD KV Dingolfing-Landau am 07.02.2018
Huber kandidiert zum Landtag
SPD nominierte Landtags- und Bezirkstagskandidaten in Steinberg
Dingolfing-Landau.
„Der Stimmkreis nominiert Huber!“, das war das Ergebnis der SPD-Stimmkreiskonferenz am vergangenen Sonntag in Steinberg. Der Versammlungsleiter und SPD-Kreisvorsitzende Dr. Bernd Vilsmeier verkündete das eindeutige Ergebnis der Wahlen zum Landtagsdirektkandidaten. Die SPD schickt Florian Huber aus Moosthenning ins Rennen zur Landtagswahl im Stimmkreis 202 Dingolfing, der den Landkreis Dingolfing-Landau und große Teile des früheren Landkreises Vilsbiburg umfasst. Der 29-jährige Florian Huber ist geprüfter Finanzanlagenfachmann und ist vielfältig ehrenamtlich engagagiert, so zum Beispiel beim TC Grün-Weiß Dingolfing, VfR Moosthenning und aktiv bei der Freiwilligen Feuerwehr.

Die SPD-Stimmkreiskandidaten stehen fest: (v.li.) SPD-Kreisvorsitzender Dr. Bernd Vilsmeier, Hans Sarcher (Zweitstimme Bezirk), Udo Egleder (Erststimme Bezirk), Florian Huber (Erststimme Landtag), Martin Rapke (Zweitstimme Landtag) und Ruth Müller MdL.
Huber steht als Zweitstimmenbewerber Martin Rapke aus Landau zur Seite. Rapke ist gelernter Landschaftsgärtner und beim Landkreis beschäftigt. Er ist zudem SPD-Vorsitzender in Landau und SPD-Kassier im Kreisverband und Unterbezirk, dazu in vielen Vereinen und Verbänden in und um Landau engagiert.
Für den Bezirkstag nominierte die SPD-Delegiertenversammlung den gebürtigen Steinberger und Lehrer Udo Egleder. Egleder ist kein unbekannter im Stimmkreis, den er von 1994 bis 2003 im Bayerischen Landtag vertrat. Der SPD-Kreisrat ist BLSV Kreis- und Bezirksvorsitzender. Das Ehrenamt liegt ihm Zeit seines Lebens sehr am Herzen, dazu bietet der Bezirkstag mit seinen Schwerpunkten Soziales und Kultur die ideale Plattform.
Ideal ergänzt der Vilsbiburger Stadt- und Kreisrat Hans Sarcher das SPD-Kandidatentableau für den Stimmkreis, der von Velden/Vils bis Wallersdorf und von Vilsheim bis Kröhstorf reicht. Der frühere Fernmeldebeamte ist derzeit 2. Bürgermeister der Stadt Vilsbiburg und sein Steckenpferd ist dort die Volkshochschule.
Auch Ruth Müller MdL aus Landshut und Landrat Heinrich Trapp unterstützen die SPD-Kandidaten für den Stimmkreis. Mit voller Kraft geht es nun darum zum Wohle aller Bürger zu arbeiten. Familien, sozialer Zusammenhalt und eine gute Zukunft für die Kinder stehen im Mittelpunkt der SPD-Kampagne. Die Versammlung gratulierte Dr. Bernd Vilsmeier zu seiner einstimmigen Nominierung zum SPD-Landtagsdirektkandidaten im Stimmkreis Deggendorf.
Veröffentlicht von SPD KV Dingolfing-Landau am 30.01.2018
Bayerns starke Stimme in Berlin
SPD-Kreisvorsitzender gratuliert Natascha Kohnen
Dingolfing-Landau.
Klare 80,1 Prozent, das war das Wahlergebnis für die bayerische SPD-Landesvorsitzende und SPD-Landtagsabgeordnete Natascha Kohnen aus München bei der Wahl zur Stellvertreterin von Martin Schulz beim SPD-Bundesparteitag in Berlin. Dazu gratulierte der SPD-Kreisvorsitzende Dr. Bernd Vilsmeier, der als Delegierter den SPD-Bezirk Niederbayern beim SPD-Parteitag vertrat, sehr herzlich.
"Herzlichen Glückwunsch, liebe Natascha, ein großartiges Ergebnis, damit bis Du Bayerns starke Stimme in Berlin. Es wurde höchste Zeit, dass nach Renate Schmidt wieder eine bayerische Landesvorsitzende SPD-Vize ist. Du hast genau das, was die SPD auf ihrem Erneuerungskurs nun braucht: Authentizität, Empathie und klare sozialdemokratische Werte. Auch im Namen des SPD-Kreisverbandes wünsche ich ihr alles Gute und viel Kraft im neuen Amt," freute sich Vilsmeier
Der SPD-Kreisvorsitzende Dr. Bernd Vilsmeier gratulierte der bayerischen SPD-Landesvorsitzenden Natascha Kohnen MdL zur Wahl zur stellvertretenden SPD-Bundesvorsitzenden beim SPD-Parteitag in Berlin.
Natascha Kohnen forderte in ihrer Bewerbungsrede eine Rückkehr zur Sachlichkeit in der politischen Auseinandersetzung. Viele der Herausforderungen seien komplex. Auf die Veränderung der Arbeitswelt durch die Digitalisierung gebe es keine schnellen, einfachen Antworten. Die Politik dürfe nicht so tun, als gäbe es solche einfachen Lösung, so Kohnen weiter. Sie wolle eine starke Stimme für die Menschen in Bayern sein: "Wer keinen höheren Mindestlohn will, der vertritt keine bayerischen Interessen. Wer keine verschärfte Mietpreisbremse will und keinen staatlichen Wohnungsbau, der vertritt keine bayerischen Interessen. Wenn andere Politiker aus Bayern dem Rest der Republik mit Maut oder Obergrenze auf die Nerven fallen, dann hat das auch mit mangelnder Ernsthaftigkeit zu tun. Ich trete in Bayern an für einen neuen politischen Stil. Dort ist er am nötigsten."
Der örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Florian Pronold MdB, verzichtete nach zehn Jahren als Mitglied im Parteivorstand auf eine erneute Kandidatur und machte für die neue bayerische SPD-Führung mit SPD-Generalsekretär Uli Grötsch MdB und der stellvertretenden SPD-Landesvorsitzenden Johanna Uekermann Platz. Grötsch und Uekermann dankten Florian Pronold für seine engagierte und sehr gute Arbeit in den beiden höchsten Gremien der SPD, in denen er sich immer kraftvoll und mit Leidenschaft für die Interessen der Menschen in Bayern stark gemacht hat. Als Bundestagsabgeordneter und geschäftsführender Parlamentarischer Staatssekretär ist er immer noch ein starker Fürsprecher für unsere niederbayerische Heimat, bekräftigte Vilsmeier.
Veröffentlicht von SPD KV Dingolfing-Landau am 10.12.2017
SPD sieht die Kanzlerin am Zug
SPD-Kreisverbände Dingolfing-Landau und Deggendorf im Gespräch
Dingolfing-Landau.
Die aktuellen Ereignisse in Berlin und die Zusammenarbeit vor Ort standen im Mittelpunkt der SPD-Kreisvorstandssitzung am Mittwochabend im Gasthaus Reitinger in Landau. Neben dem Besuch von Landrat Heinrich Trapp, den Kreisräten Udo Egleder und Nik Söltl freute sich SPD-Kreisvorsitzender Dr. Bernd Vilsmeier über den Besuch des Deggendorfer SPD-Kreisvorsitzenden und SPD-Kreisrat Ewald Strasser aus Hengersberg und seiner Stellvertreterin Inge Slowik aus Stephansposching. Den beiden SPD-Kreisverbänden ist die Kommunikation und Zusammenarbeit über die Kreisgrenzen hinweg sehr wichtig, da sich so manche Probleme und Herausforderungen nicht an kommunale Grenzen halten.
Seit 2012 betreiben die beiden Landkreise Dingolfing-Landau und Deggendorf ihre Kreiskliniken Deggendorf, Dingolfing und Landau unter dem Dach des Donau-Isar-Klinikums als gemeinsames Kommunalunternehmen. Da im Bereich der Krankenhausinfrastruktur viel in Bewegung ist, ist bei der Weiterentwicklung des Klinikums eine enge Abstimmung der kommunalen Gremien von Vorteil, so Vilsmeier und Strasser, so dass man miteinander statt neben- oder gar gegeneinander arbeitet. Ein wichtiger Punkt der Diskussion war auch die Infrastruktur. Hier steht die Bahn Plattling - Landshut im Fokus, deren Modernisierung und doppelgleisigen Ausbau die beiden SPD-Kreisverbände favorisieren, nur nützt dies wenig, wenn die Strecke Landshut - München nicht mehr Kapazität bekommt. Mit Plattling hat man hier den einzigen internationalen Fernverkehrshalt in der Region. Dieser müsste um die Ost-West-Verbindung Prag - München erweitert werden.
Heiß diskutiert wurden natürlich die aktuellen Ereignisse in Berlin. Nach dem Ausstieg der FDP und der beschränkten Kompromissfähigkeit der CSU bei den Jamaikaverhandlungen, steht die Kanzlerin nun mit heruntergelassenen Hosen da. Nun die SPD an die Mitwirkungspflicht an einer neuen Bundesregierung zu ermahnen ist schon ein starkes Stück, so Vilsmeier. Erstens braucht man die SPD nicht an ihre Pflichten zu erinnern, denn die SPD war immer zur Stelle, wenn es um unser Land ging, und zweitens soll doch die Kanzlerin erst einmal ein Angebot machen, wenn sie einen Mehrheitsbeschaffer braucht. Für die SPD ist ganz klar, zuerst geht es um Inhalte und dann erst um die Pöstchen. Welche Projekte will denn die Kanzlerin angehen? Rente, Bürgerversicherung, Investitionen in Bildung und Infrastruktur, Chancengerechtigkeit, gerechte Steuern und Abgaben, bezahlbare Wohnungen, Europa und vieles mehr? Es gäbe viel zu tun! Die Positionen der SPD dazu liegen auf dem Tisch. Bis dato war dazu aber von der Kanzlerin kein Sterbenswörtchen zu hören und einen echten Wählerauftrag hat eine Große Koalition nun wirklich nicht.

Die SPD-Kreisvorstandschaften Dingolfing-Landau und Deggendorf mit ihren Vorsitzenden Dr. Bernd Vilsmeier (4.v.re.) und Ewald Strasser (6.v.re.) tauschten sich aus.
Veröffentlicht von SPD KV Dingolfing-Landau am 28.11.2017
Mehr Engagement von der Staatsregierung gefordert
SPD kritisiert ungleiche Verteilung der Einkommen im Land
Dingolfing-Landau.
Eine Anfrage der SPD-Landtagsabgeordneten Ruth Müller an die bayerische Staatsregierung zeigt die zum Teil gravierenden Ungleichheiten in der Einkommensverteilung in Bayern auf, die sie SPD-Kreisvorsitzenden und Kreisrat Dr. Bernd Vilsmeier vorstellte. Während der Durchschnitts-Oberbayer im Jahre 2015 25.800 Euro zur Verfügung hatte, verdiente der Durchschnitts-Niederbayer nur 21.800 Euro. Das sind deutliche 16 Prozent weniger, die den Niederbayern zur Verfügung stehen, so Müller.
Wobei die Schwankungen innerhalb Niederbayerns ebenfalls durchaus gravierend sind. Am besten verdienten 2015 die Landshuter im Durchschnitt mit 25.600 Euro pro Jahr, am wenigsten die Freyung-Grafenauer mit 19.900 Euro. Das sind deutliche 22 Prozent Unterschied. Der Landkreis Dingolfing-Landau steht mit 22.600 Euro Jahreseinkommen pro Einwohner im Jahr 2015 an zweiter Stelle der kreisfreien Städte und Landkreise in Niederbayern, stellten Müller und Vilsmeier fest. Damit konnten Dingolfing-Landauer ihr Einkommen zwar seit 2012 um knappe 10 Prozent steigern, verdienen damit aber immer noch gut 3.200 Euro weniger als in Oberbayern – was einer Differenz von etwa 12 Prozent entspricht.
Ruth Müller MdL (re.) und Kreisrat Dr. Bernd Vilsmeier (li.) fordern mehr Engagement von der Staatsregierung für mehr gleichmäßige Entwicklung im Bayern zur sorgen.
Trotz der von der Staatsregierung vielbeschworenen „Aufsteiger“-Region Niederbayern bleibt noch sehr viel zu tun, bis unsere Region auch in der Spitze Bayerns ankommt, so Müller und Vilsmeier. Die Zahlen machen ebenfalls deutlich, dass die Entwicklung in Bayern und auch Niederbayern immer mehr auseinanderdriftet. Während die städtischen Ballungsräume immer mehr wachsen, mit den Folgen von unaufhaltsam steigenden Wohnungs- und Baulandpreisen und gravierenden Verkehrsproblemen, werden die Regionen besonders am östlichen Rand Bayerns immer mehr abgehängt und bluten aus, was die Wanderungsbewegungen noch weiter verstärkt.
Deshalb fordern die SPD-Politiker Müller und Vilsmeier die Staatsregierung auf, noch mehr Engagement bei der gleichmäßigen Entwicklung im Lande zu zeigen. Statt Förderungsbescheide wie am Fließband und noch mehr Hallen an den Autobahnen brauchen wir ein Landesentwicklungsprogramm, das den Namen auch verdient. So könnten gut bezahlte Jobs vermehrt auch auf dem Land entstehen, unterstreicht Ruth Müller und fordert die Staatsregierung diesbezüglich auf, endlich für flächendeckendes schnelles Internet zu sorgen. "Würden sich beispielsweise Startups und Internetfirmen auch auf dem Land ansiedeln, würde dies den Druck auf die Städte verringern“. Und wie risikoreich die einseitige Abhängigkeit von der Automobilindustrie in unserer Region ist, zeigte schon die Finanzkrise 2008/2009; und mit dem Blick auf Dieselskandal und Elektromobilität stehen die Risiken, aber auch Chancen, uns deutlich vor Augen.
Veröffentlicht von SPD KV Dingolfing-Landau am 28.11.2017